Corona-Winter:

Impfzentren wieder öffnen und niedrigschwellige Impfangebote ausbauen

Gesundheitsministerin Daniela Behrens (SPD) sieht Niedersachsen bei Corona-Impfungen durch Hausarztpraxen und mobilen Teams gut aufgestellt und reagiert verschnupft auf den Vorstoß von Bundesgesundheitsminister Spahn, die Impfzentren zu reaktivieren.

Lars Leopold
Lars Leopold

Dazu erklärt Lars Leopold, Landesvorsitzender der niedersächsischen LINKEN: „Die voreilige Schließung der regionalen Impfzentren war ein Fehler, den vor allem der Bundesgesundheitsminister zu verantworten hat. Wer aber vor dem Hintergrund steigender Inzidenzen und der damit einhergehend steigenden Zahl belegter Intensivbetten in den Kliniken jetzt eine Wiedereröffnung der Impfzentren ablehnt, macht es nicht besser.

Gesundheitsministerin Behrens sollte daher lieber dafür sorgen, dass die Impfzentren schnellstmöglich wieder in Betrieb genommen werden, damit die notwendigen Auffrischungsimpfungen möglichst zeitnah durchgeführt werden können, wenn in Niedersachsen rund 1,3 Millionen über 70-jährige Menschen mit einer Booster-Impfung versorgt werden sollen.“

Franziska
Franziska Junker

Landesvorstand Franziska Junker ergänzt: „Neben den Auffrischungsimpfungen muss es auch darum gehen, die Impfakzeptanz allgemein weiter zu erhöhen. Ein einfacher Impfappell reicht da nicht. Stattdessen braucht es noch mehr niedrigschwellige und dezentrale Impfangebote – gerade für sozial benachteiligte und nicht mobile Menschen. Um diese zu erreichen, müssen so viele mobile Teams wie möglich in die kleineren Orte geschickt und am besten auch weitere Impfbusse beschafft werden.

Nur mit Aufklärung zur Corona-Impfung und flächendeckenden niedrigschwelligen Impfangeboten wird die Zahl geimpfter Menschen erhöht und unser Gesundheitssystem vor einer möglichen Überlastung geschützt werden können.“

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